Für den Erhalt der Elsässerstrasse 128 bis 132

Die Stimme der Bevölkerung


Anstatt dass der Kanton preiswerten Wohnraum fördert, werden erneut die Interessen von Investoren und Vermögenden höher gewichtet – obwohl die Stimmbevölkerung im Juni 2018 durch Annahme der vier Wohninitiativen ein deutliches Votum abgegeben hat. Der Druck der Investment-Logik ist für die Mieterinnen und Mieter deutlich spürbar. Ständig scheinen Kündigungen von Mietverträgen in die Briefkästen zu flattern. Totalsanierung, Abriss, Neubau. Die Gründe dafür sind meist vollkommen eigennützig, oftmals werden sie nicht einmal anständig kommuniziert.
Der Stadtplanung ist es im Grunde klar: Das alles wäre nicht nötig, wenn grundlegend über das Wohnen in der Stadt nachgedacht würde. Doch ebenfalls hat die Stadtplanung unter der Leitung von Lukas Ott proklamiert, nur Koordinationsstelle zu sein  keine Weichenstellung vornehmen zu wollen.  Die Weichenstellung kommt von der Bevölkerung. Sprechen wir also in deutlicher Sprache:

Die Häuser denen die drin Wohnen



Genossenschaften, Stockwerkeigentum? Ja bitte! Aber wie?


Noch immer liegt der Anteil genossenschaftlicher Wohnungen in Basel bei lächerlichen zehn Prozent. Die grosse Schwester Zürich liegt dabei mit achzehn Prozent weit vorne im Rennen.
Wir fordern, dass günstiger Wohnraum dem Druck des Marktes zu entzogen wird, was beispielsweise über den Ankauf dieser und anderer Liegenschaften durch gemeinnützige Gemeinschaften erreicht werden kann. Ein Gesinnungswandel bezüglich vorstellbarer Wohnformen kann nicht stattfinden, wenn die Immobilienhai-Mentalität den ökonomischen Wandel ausbremst. Wohnraum wird leider weiterhin wie selbstverständlich als Investitionsgut betrachtet.


Häuser sind keine Spekulationsware


Mit dem Schutz der Immobilien vor dem Investitionsmarkt geht nichts verloren. Wir gewinnen jedoch viel. In erster Linie Autonomie. Zudem sparen wir Geld. Wer einbüssen müsste, sind jene die für ihr Geld, das ihnen zwischen den Fingen zu zerrieseln droht, neue Investitionsobjekte suchen müssen.


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